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"I choose freedom" - Das Leben als digitaler Nomade

Könnt ihr das auch nicht mehr hören:


„Ich zeige euch, wie man 5 - 6 stellig verdient.“


„Arbeiten aus Bali oder Thailand und Europa den Rücken zukehren.“


„Ich zeige dir den Weg in die finanzielle Freiheit.“


Klingt das nicht verlockend? Das wäre doch so schön!

Diese großen Versprechen begegnen uns derzeit in allen sozialen Netzwerken, sie überfluten uns regelrecht.


Natürlich wünschen wir uns alle ein Leben in finanzieller Freiheit. Wenn ich dabei auch noch vom Paradies aus arbeiten könnte, ohne festen Standort, selbstständig, ohne einen nervigen Chef, mit freier Zeiteinteilung und Freizeitgestaltung, Jackpot würde ich sagen.


Vorausgesetzt du liebst es, ein Weltenbummler zu sein, zu reisen wann und wohin du möchtest und kein Problem damit hast, regelmäßig deinen Standort zu wechseln, dann ist das digitale Nomadenleben genau das Richtige für dich.

Diese Fragen habe ich mir natürlich auch gestellt und habe mich aufgemacht, dies herauszufinden.


Das perfekte Event, um Antworten auf meine Fragen zu bekommen, war vergangenes Wochenende die DNX – das Digitale Nomaden Festival, in der phantastischen Stadt Berlin.

Für alle, die noch nicht wissen, was die DNX ist:

Es ist eine Veranstaltung, die Menschen mit dem gleichen Ziel zusammenbringt, ein Leben voller finanzieller und persönlicher Freiheit zu führen und dabei im selbst gewählten Paradies arbeiten zu können, ganz getreu nach dem diesjährigen Motto: „I choose freedom“.

Die Zusammenkunft von Menschen, die diesen Lebensstil schon erfolgreich leben, und jener, die sich erst kürzlich auf den Weg gemacht haben, bzw. derer, die sich auf den Weg machen wollen.


Auf der Tagesordnung standen interessante Redner wie Tobias Beck, Yvonne Schönau, Bahar Yilmaz, Jeffrey Kastenmüller und natürlich nicht zu vergessen, die Veranstalter Marcus Meurer und Feli Hargarten.

Die Botschaft, die sich ganz klar herauskristallisiert hat, war:

Just do it!!


Fang an, deine Träume in die Realität umzusetzen. Komme vom Träumen in die Umsetzung.

Mit der eigenen tollen Idee und dem so oft vorgestellten Traumleben im Kopf, fühlt man sich leicht und glücklich.

Doch birgt die wirkliche Umsetzung der Idee Gefahren, wie die reale Bedrohung des Scheiterns.


So ein Traum beschäftigt uns und lenkt uns von dem ab, was uns gerade nicht viel Freude bereitet.

Doch bleibt der Traum nur in unserem Kopf, so kann er nie wirklich gelebt werden.

Wollen wir aber unsere Träume wirklich leben, so müssen wir unsere Ängste überwinden.

Wir sprechen hier von Ängsten wie:


Die Angst,

…sich zu zeigen.

…etwas Neues auszuprobieren.

…Verantwortung zu übernehmen.

…die eigene Komfortzone zu verlassen.

…zu scheitern.


All diese Ängste, kommen häufig als Glaubenssätze zum Ausdruck, wie:


„Was werden die Leute sagen und was werden sie über mich denken?

Wer bin ich denn schon?

Steche ich denn wirklich in einer Sache besonders heraus?

Warum sollten die Menschen gerade meine Dienstleistung in Anspruch nehmen?“


Es gilt, zwischen realen und konstruierten Ängsten zu unterscheiden. Reale Ängste warnen uns vor Gefahren, konstruierte Ängste entstehen nur in unserem Kopf und möchten transformiert werden.


Solange wir das nicht verstehen, wird dieser Traum auch nur ein Traum bleiben, den nur diejenigen leben werden, die sich davon nicht abhalten lassen.

Diejenigen, für die es keine Option ist, ihren Traum gegen ein „gewöhnliches Leben“ einzutauschen.


Vorausgesetzt natürlich, dass man ein Business gefunden hat, für das man Leidenschaft und Freude empfindet.

Ein Business, das tief in unserem Inneren ein „Hell Yes“ hervorruft.

Welches uns dazu bringt, morgens voller Leichtigkeit aus dem Bett zu springen, weil wir es kaum erwarten können, mit unserer Herzenstätigkeit loszulegen und wir damit abends nur pausieren, um uns neue Energie für den nächsten Tag zu holen, weil es sich nicht wie Arbeit anfühlt.


Es fühlt sich an, wie eine Lieblingsbeschäftigung, von der man keinen Feierabend braucht. Man könnte sich die ganze Zeit damit beschäftigen, einfach nur, weil man Lust darauf hat.

Alle, die erfolgreich diesen Weg gegangen sind, hatten anfangs mit Schwierigkeiten zu kämpfen, mit falschen Glaubenssätzen, die im Weg standen, mit falschen Überzeugungen, die aus dem Umfeld stammten.

Mit Sätzen wie: “Bist du verrückt?“, „Du wirst scheitern!“, „Mach dich doch nicht lächerlich.“, „Das wird schief gehen.“ wurden die meisten konfrontiert.

Das richtige Umfeld ist bei diesem Vorhaben extrem wichtig.

Wir kennen alle das Zitat: „Wie man sich bettet, so schläft man.“


Hat dein Umfeld nicht die gleichen Ziele und das gleiche unbegrenzte Bewusstsein wie du, so hast du nur zwei Möglichkeiten:

Entweder du kannst dich klar abgrenzen: „Ich ziehe es trotzdem durch“, du denkst dir: „Die haben doch keine Ahnung, denen zeige ich, dass es funktioniert.“, oder du suchst dir Gleichgesinnte, die dich bei der Umsetzung unterstützen.


Diese Menschen versuchen dir nur dies auszureden, weil sie selbst Angst davor haben, diesen Schritt zu gehen.

Weil sie scheitern würden und sich das niemals zutrauen würden, projizieren sie unbewusst ihre Ängste auf dich.


Die physiologische Grundlage hierfür sind Spiegelneuronen.


Spiegelneuronen wurden erstmalig 1992 beschrieben. Es sind Nervenzellen, die in ähnlicher Form aktiviert werden, wenn wir einen Vorgang betrachten, so als würden wir diesen selbst ausführen. Deshalb sind sie eng mit dem Empfinden von Empathie assoziiert.


Betrachten wir z.B. unser Gegenüber beim Gähnen, gähnen wir mit.

In unserem Fall, spiegeln uns die begrenzten Menschen in unserem Umfeld ihre eigenen Sorgen und Ängste wider. Sie versuchen unterbewusst ihre Versagensangst, Unsicherheit und geringe Risikobereitschaft auf uns zu übertragen.

Es ist so, als würden wir Samen in die Erde setzen, um etwas zu pflanzen. Diese Samen ziehen sich die Mikronährstoffe aus dem Boden, um zu gedeihen.

Dieser Boden steht für unser Umfeld. Ist dieser Boden voller Misstrauen, Angst, Versagen und Zweifel, so wächst die Pflanze mit genau diesen Eigenschaften heran.


Am deutlichsten zu erkennen, ist dies an unserem Unterbewusstsein.

Werden wir tagtäglich mit solchen negativen Aussagen gefüttert, so wird dies automatisch in unserem Unterbewusstsein eingespeichert.

Unser Unterbewusstsein filtert diesen Input nicht, sondern übernimmt alles genau so, wie es auf uns einwirkt. Es kann hierbei nicht unterscheiden, ob es sich um positive oder negative Aussagen handelt.


Schlummern diese negativen und blockierenden Glaubenssätze in unserem Unterbewusstsein, ohne erkannt zu werden, oder schlimmer noch, ohne dass sie unterbunden werden, so sorgen sie dafür, dass wir niemals ins Handeln kommen können.

Wie können wir überprüfen, welche Glaubenssätze in uns aktiv sind?

Indem wir uns folgende Frage stellen:

„Was ist mein Traum und was hält mich davon ab, genau diesen zu leben?“

„Sind es nur konstruierte Ängste oder sind es tiefergehende Glaubenssätze?“

Diesen elementaren Fragen geht man unter anderem auf der DNX auf den Grund.

Man wird bestärkt, sich Ziele zu setzen und sie zu einem festgelegten Zeitpunkt zu erreichen.

Die unterschiedlichen Auftritte der Speaker dienen sowohl dazu, sich diverse Fragen selbst zu stellen, als auch mit diversen Sessions Ängste aufzuspüren und Emotionen freizulegen.

Eine Mischung aus Vortrag, persönlichen Geschichten, Anekdoten, untermalt mit der passenden Musik, sorgt nicht nur für Gänsehaut pur, sondern gibt einem den Ansporn, endlich loszulegen.

Wer sich hierfür öffnet, wird mit Begeisterung und Inspiration belohnt.


Mein Fazit:


Ob digitaler Nomade oder nicht, das Wichtigste hierbei ist, sein Leben so zu gestalten, wie es einen glücklich macht.


Jeder definiert Freiheit für sich nach seinem Weltbild ein Stück weit anders, doch gibt es für mich nichts Schöneres, als jeden Morgen aufzuwachen und mich auf meine Arbeit zu freuen, ob online oder an einem festen Standort.

Welche Erkenntnis man aber auf jeden Fall daraus ziehen kann ist, ins Handeln zu kommen. Wenn wir es nicht tun, werden andere unseren Traum leben, während wir nur dabei zusehen.


Holt euch die nötige Unterstützung, ggf. mit einem Coaching, und traut euch, eure Komfortzone zu verlassen.

Ihr werdet mit Stärke und Selbstbewusstsein belohnt werden.


In diesem Sinne: „Träumst du noch, oder lebst du schon?“



Marcus Meurer und Feli Hargarten, die DNX-Gründer, 08.06.2019, Berlin.

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